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weiche Faktoren, harte Fakten
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Soft skills - der unterschätzte Faktor
"Soft Skills" - ein Luxus, auf den man in der gegenwärtigen
marktwirtschaftlichen Lage verzichten kann?
- Der Streik der Opel-Mitarbeiter Ende 2004 kostete 30 Mio. Euro pro
Tag(!). Zwar brachte die Ankündigung eines Stellenabbaus die GM-Geschäftsleitung in eine
gute Verhandlungsposition, aber das angestrebte Ziel wurde verfehlt. Veränderungsprozesse erfordern eine hohe
soziale Kompetenz des Managements. Andernfalls scheitern sie am Widerstand der
Betroffenen.
Selbst wenn der Streik nicht ganz zu vermeiden gewesen wäre: Eine Verkürzung hätte sich
bezahlt gemacht - mit 30 Mio. Euro am Tag.
- 30 Tausend Euro pro Jahr kostet ein Mobbingfall im Durchschnitt.
Einer österreichischen Untersuchung zufolge belasten mobbingbedingte Ausfälle und
Therapien die österreichische Wirtschaft jährlich um etwa zwei bis drei
Milliarden Euro. Überträgt man diese Zahlen auf das zehn mal grössere Deutschland, so
werden jährlich rund 20-30 Milliarden Euro aufgrund von Mobbing am Arbeitsplatz
verschleudert.
Die Tragik dabei ist: Mehr als zwei Drittel der deutschen Unternehmer geht davon aus, dass
es in ihrem Betrieb momentan kein Mobbing gibt.
- Die Zahl der Krankheitstage aufgrund von psychischen Problemen ist nach
Angaben der DAK zwischen 1997 und 2001 um 51 Prozent gestiegen. Insbesondere
Angstzustände geißeln viele Menschen. Laut einer Forsa-Umfrage erleiden 60 Prozent der
Arbeitnehmer regelmäßig Angst-Attacken! Der volkswirtschaftliche
Schaden, der in Deutschland durch Angstzustände entsteht, wird auf 50 Milliarden Euro
geschätzt.
- In einer Fokus-Umfrage von 1996 gaben 65 Prozent der befragten
Führungskräfte an, daß eine glückliche Partnerschaft
für sie wichtiger ist als die Karriere. Gleichzeitig waren aber nur 16 Prozent wirklich
mit ihrer Beziehung zufrieden. Die Anspannung
im Privatleben führt zu erhöhtem Stress, Produktivität und Motivation am
Arbeitsplatz sinken, nicht selten droht Burnout.
... to be continued ... |
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Wussten Sie ...
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... dass Führungskräfte zusammen gerechnet rund 3 Monate im
Jahr direkt oder indirekt mit den Konflikten ihrer Mitarbeiter beschäftigt sind?
... dass 68 Prozent der Kündigungen in Deutsch- land aufgrund von
inner- betrieblichen Konflikten eingereicht werden?
... dass laut einer Gallup Studie (2003) Mitarbeiter bei einer
Kündigung nicht ihr Unternehmen verlas- sen, sondern ihre direkten Vorgesetzten?
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